Unsere Heidschnucke (Ovis ammon f. aries) ...

Merkmale + Historie:

Heid­schnucken zählen zu den ältes­ten Schaf­rassen Mittel­euro­pas. Die weiße ge­hörnte Heid­schnucke ist ein klei­nes, misch­wolliges Land­schaf, das für die Be­wei­dung von Heide- und Moor­flächen be­son­ders ge­eig­net ist. Es be­sitzt einen langen, keil­förmigen Kopf mit schnecken­förmi­gen Hör­nern bei den Böcken bzw. nach hinten ge­bogenen Hör­nern bei den weib­lichen Tie­ren.

Natürlicher Lebensraum

Heid­schnucken sind ge­nüg­sam, wider­stands­fähig und be­son­ders ge­eignet für die Pflege von Heide­flächen. Diese Rasse kommt vor allem in Süd­olden­burg und im Ems­land vor doch gibt es beachtliche Zuchten auch außer­halb des ur­sprüng­lichen Zucht­gebietes (z. B. bei Rends­burg in Holstein sowie in Rheinland-Pfalz).

Nahrung

Heid­schnucken fressen Gräser, Kräuter, Blätter, Getreide, Rüben, Wurzeln, Heu u. Ä.

Fortpflanzung

Die Trag­zeit der Heid­schnucke beträgt fast genau 150 Tage. Bei der Ge­burt wiegen die Lämmer rund 3 kg. Die Ab­lammung verläuft meist problemlos.

Interessantes + Wissenswertes

Die weiße gehörnte Heidschnucke wird als extrem gefährdete Haustierrasse in die Kategorie I in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen eingestuft.

Achtung!!!

Liebe Besucher, aufgrund des erhöhten Inzidenzwertes im Landkreis Forchheim ist

  ab sofort während des gesamten Aufenthalts im Wildpark einschließlich Parkplatz

ein Mund-Nasenschutz zu tragen.

 

Führungen, Veranstaltungen und Kindergeburtstage können bis auf Weiteres nicht stattfinden.

 
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Der Wildpark Hundshaupten ist eine Einrichtung des Landkreises Forchheim