Unsere Thüringer Waldziege (Capra aegagrus hircus) ...

Historie:

Die Thüringer Wald­ziege ist eine alte und bedrohte Haus­tier­rasse, deren Ursprung 1935 in Thüringen liegt. Ihr Bestand gilt heute als stark gefährdet und wird auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter Nutz­tier­rassen geführt. Sie wurde aus der Toggen­burger Ziege gezüchtet. Diese gilt als sehr milch­reich und besonders widerstands­fähig.
Die markanten Kenn­zeichen der Thüringer Wald­ziegen sind ihr kakao­braunes Fell, ihre hellen Beine sowie die helle Gesichts­maske und die weißge­säumten Stehohren.

Natürlicher Lebens­raum

Aufgrund ihrer Wider­stands­fähigkeit und Anspruchs­losig­keit ist die Thüringer Wald­ziege gerade in rauem Klima für die Landschafts­pflege geeignet.

Nahrung

Ziegen sind Wieder­käuer und fressen Blätter, Gras, Heu, Getreide etc..

Fortpflanzung

Die Trächtig­keit bei der Ziege dauert 150 Tage, dann werden ein bis zwei Junge geboren.

Interessantes + Wissenswertes

Die Thüringer Wald­ziege ist heute die einzige eigen­ständig gezüchtete, einheimische Ziegen­rasse Deutsch­lands, ohne Ein­kreuzungen anderer Rassen.

 
Nach der 15. bayerischen Infektionsschutzverordnung gilt aktuell die "2G-Plus-Regel". Der Wildparkbesuch ist nur noch für Geimpfte und Covid-19-Genesene möglich, die zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorlegen.

Ein Selbst-Test vor Ort ist nicht möglich!

 

Der Wildpark Hundshaupten ist eine Einrichtung des Landkreises Forchheim