Pfau (Pavo cristatus) ...

Merkmale + Historie:

Das typische Er­scheinungs­bild des männ­lichen Pfaus ist vor allem ge­prägt durch die zu einer Schlep­pe ver­län­ger­ten Ober­schwanz­decken und sein schillernd ge­färb­tes Körper­ge­fie­der. Die weib­lichen Tiere hin­gegen sind eher un­schein­bar ge­färbt und tragen keine Schleppe. Ein Merk­mal beider Ge­schlech­ter ist eine kleine Feder­krone auf dem Scheitel. Die Balz des Pfauen­hahns ist durch das be­kannte „Rad­schlagen“ ein be­ein­drucken­der An­blick. In der Fort­pflanzungs­zeit sammelt jeder Pfau etwa 3 bis 5 Weib­chen um sich und ver­tei­digt sein festes Terri­torium. Um seinen Weib­chen zu impo­nie­ren stellt er seine langen, mit „Pfauen­augen“ ver­sehenen Ober­schwanz­decken und Schwanz­federn zu einem Rad auf.

Die ur­sprüng­liche Hei­mat des Pfaus ist der asiatische Konti­nent, wo er in eini­gen Völkern, vor allem bei den Hindus, als heiliger Vogel ver­ehrt wird. In Indien wurde der Pfau sogar zum National­vogel erklärt. Als vieler­orts ge­schütz­ter und ver­ehr­ter Vogel, war es dem Pfau mög­lich, sein ur­sprüng­liches Ver­breitungs­gebiet in Süd­indien und Sri Lanka auf weite Teile Asiens und Europas aus­zu­weiten.

Natürlicher Lebensraum

In sei­nen natür­lichen Ver­brei­tungs­ge­bie­ten be­siedelt er gerne hü­ge­lige Laub­wälder in Fluss­nähe mit dichtem, oft auch dornigem Unter­holz. Im Laufe der Zeit hat er sich jedoch immer mehr den mensch­lichen Sied­lungen und Kultur­flächen an­ge­schlossen und besucht so auch Farm­land.

Nahrung

Sein Nahrungs­spek­trum ist sehr weit ge­spannt und be­in­hal­tet neben Ge­trei­de, Beeren und Früchten auch Insekten oder gar kleine Säuge­tiere und Reptilien.

Fortpflanzung

Unmittel­bar nach der Paarung be­gin­nen die Weib­chen dann mit ihrem Brut­geschäft, wobei sie ihre etwa 5 bis 7 Eier zu­meist in unter dich­tem Ge­büsch an­ge­leg­ten Nestern be­brüten. Nach der Paarungs­zeit mausern sich die Vögel, wobei die Männ­chen ihre präch­tigen Schmuck­federn verlieren, die dann erst zur nächsten Fort­pflanzungs­zeit wieder neu wachsen.

Interessantes + Wissenswertes

In Indien werden Pfauen sehr geschätzt, da sie giftige Kobras aus ihren Revieren vertreiben und vor Großkatzen warnen.

Achtung!!!

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ein Mund-Nasenschutz zu tragen.

 

Führungen, Veranstaltungen und Kindergeburtstage können bis auf Weiteres nicht stattfinden.

 
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Der Wildpark Hundshaupten ist eine Einrichtung des Landkreises Forchheim