Weißschwanz-Stachelschwein (Hystrix indica)  ...

Merkmale + Historie:

Stachelschweine sind große, nachtaktive Nagetiere, die bis zu 20 kg schwer und bis zu 90 cm lang werden können. Obwohl ihre charakteristischen Stacheln an einen Igel erinnern, sind sie näher mit dem Meerschweinchen verwandt.

Natürlicher Lebensraum

Stachelschweine sind vor allem in Afrika und Asien zu Hause. Jedoch findet man sie auch in Europa, wo die stacheligen Nager vermutlich von den Römern aus Afrika mitgebracht wurden. Sie sind anpassungsfähig und leben in Wäldern, Steppen, Gebirgen und Agrarland.

Nahrung

Stachelschweine ernähren sich zu großen Teilen von Knollen, Kräutern, Früchten, Rinde und Blätter. Sie verschmähen auch Insekten­ nicht und machen sich ge­le­gent­lich sogar über Kleintiere.

Fortpflanzung

Es gibt keine feste Paarungszeit. Das Weibchen bringt nach 90 bis 105 Tage ein bis vier Junge zur Welt, deren Stacheln zu Beginn noch weich sind und in der zweiten Lebenswoche anfangen auszuhärten. Anders als bei den meisten Säugetieren bilden Stachelschweine monogame Paare, die mit ihrem gemeinsamen Nachwuchs Familiengruppen bilden.

Interessantes + Wissenswertes

Stachelschweine haben mit 40 Zentimetern die längsten Stacheln aller Säugetiere. Die Stacheln sind aus Keratin, dem gleichen Material, aus dem auch menschliche Fingernägel und Haare bestehen. Bei anhaltender Bedrohung rennt das Stachelschwein den  Angreifer seitlich-rückwärts entgegen und rammt die Stacheln in dessen Körper.  An der Schwanzspitze befinden sich hohle, kapselartige Stacheln, die bei Erregung geschüttelt werden und dann ein rasselndes Geräusch von sich geben.

 

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