Uhu (Bubo bubo) ...

Merkmale + Historie:

Das sehr reiche und dichte Gefieder des Uhus ist auf der Oberseite dunkel rostgelb und schwarz geflammt, an der Kehle gelblichweiß, auf der Unterseite rostgelb, schwarz, auf der inneren Seite gelb eingefasst. Der Uhu zeigt sich immer vorsichtig. Sein Jagdleben beginnt erst, wenn die Nacht vollkommen hereingebrochen ist. Tagsüber sitzt er regungslos in einer Felsenhöhle oder in einem Baumwipfel gewöhnlich glatt angelegtem Gefieder und etwas zurückgelegten Federohren, die Augen mehr oder minder, aber nur selten vollständig geschlossen, einem Halbschlummer hingegeben.

Bis ins 20. Jahrhundert hinein galt der Uhu als Jagdschädling. Man sah in ihm einen Jagdkonkurrenten, der jagdlich attraktive Tiere wie Fasan, Feldhase und Reh zur Beute hatte und bekämpfte ihn. Zum Ende der 1930er Jahre war der Uhu in weiten Bereichen seines ehemals besiedelten Gebietes in Mittel- und Westeuropa nahezu vollständig ausgerottet.
Die meisten Jäger haben inzwischen ein anderes Bild vom Beuteschema eines Uhus und von seiner Rolle in einem intakten Biotop. Dies und gesetzliche Schutzmaßnahmen haben erheblich zur Wiederansiedelung von Uhus in zwischenzeitlich uhufreien Regionen beigetragen.

Natürlicher Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet des Uhus erstreckt sich über das ganze nördliche Gebiet der Alten Welt, soweit es nach Norden hin bewaldet und im Süden gebirgig ist. In Deutschland zwar in vielen Gegenden ausgerottet, findet er sich doch noch im Bayerischen Hochgebirge und in einigen Mittelgebirgen, in denen er vor allem in jüngster Zeit mit großer Mühe wieder eingebürgert wird.

Nahrung

Uhus ernähren sich hauptsächlich von kleinen bis mittelgroßen Säugern und Vögeln. Zu seiner Beute zählen vor allem Igel, Ratten, Mäuse, Kaninchen, Feldhasen, Rabenvögel, Tauben und Enten.

Fortpflanzung

Ab Dezember scharren Uhupaare Brutmulden an möglichen Brutplätzen und zwischen Februar und April brüten die Weibchen ein Gelege von meist zwei bis drei Eiern.

Interessantes + Wissenswertes

Die deutsche Bezeichnung „Uhu“ ist vom charakteristischen Balzruf des Uhus abgeleitet. Auch der Gattungsname „Bubo“ ist auf diesen Ruf zurückzuführen.

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