Waschbär (Procyon lotor) ...

Merkmale + Historie:

Wasch­bären sind sehr an­passungs­fähig und werden mit den Ver­ände­rungen, die das zwan­zigste Jahr­hundert mit sich bringt, sehr gut fertig. Selbst in Städten kann man diese po­pu­lären Tiere manchmal bei der Nahrungs­suche be­ob­ach­ten. Der Wasch­bär wirkt zwar ziem­lich plump, doch ist er sehr be­weg­lich. Er hat ein dichtes, grau­meliertes Fell und einen buschigen Schwanz mit mehreren schwarzen Ringen. Man erkennt ihn sofort an seiner spitzen Schnauze und an der cha­rak­teris­tischen „Spitz­buben­maske“ um die Augen. Die Vorder­beine enden in langen, fein­nervigen Fingern, mit denen der Wasch­bär seine Nah­rung sehr ge­schickt hält. Meist ist das Tier nachts aktiv. Wasch­bären sind aus­ge­zeich­nete Kletterer und können not­falls auch schwimmen.
Natürliches Ver­brei­tungs­gebiet des Wasch­bären ist ur­sprüng­lich Nord­amerika. Durch Wild­aus­setzungen bzw. durch ent­flohene Ge­hege­tiere ist er seit einigen Jahren immer häufiger in Europa, auch in Deutschland.

Natürlicher Lebensraum

Wasch­bären leben be­vor­zugt in gewässer­reichen Laub- und Misch­wäldern, doch auf­grund ihrer be­son­de­ren An­passungs­fähig­keit sind sie zu­neh­mend auch in Berg­wäldern oder ur­banen Ge­bie­ten zu finden.

Nahrung

Wasch­bären sind Alles­fresser und er­näh­ren sich von Wasser­tieren wie Fröschen und Fischen, kleinen Land­tieren wie Nage­tieren und Vögel, außer­dem von Schild­kröten­eiern, Nüssen, Samen, Früchten, Mais etc.

Fortpflanzung

Im Frühling werfen die Weib­chen nach einer Trag­zeit von ca. 65 Tagen 3 – 6 Junge, deren Augen sich nach 3 Wochen öffnen. Wenn sie 2 Monate alt sind, ziehen sie mit der Mutter los, sie bleiben jedoch noch bis zum Herbst bei ihr.

Interessantes + Wissenswertes

Die Algonkin, das ist der Stamm der nord­amerikanischen Ur­ein­wohner gaben dem Wasch­bären den Namen „Aroughcun“ oder „Ahrah-koon-em“, was so viel wie „der mit den Händen kratzt“ be­deu­tet. Daraus leitet sich der heutige englische Name des Wasch­bären „Racoon“ ab.

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